Frostschürzen die Zweite

15. Oktober 2011

Am Feitag gab es den nächsten Termin auf der Baustelle mit unserem Bausachverständigen, unserem Bauleiter und diesmal dem Polier der Rohbaufirma. Dieser Termin war wohl für keinen der Beteiligten erfreulich.

Nach Überprüfung der Bewährung (d.h. speziell der Lage der Bewährungskörbe) stellte sich heraus, dass diese nicht wie geplant unter den Außenwänden, sondern im Innenbereich des Hauses liegen. Auch die Baustelle machte nicht den besten Eindruck:

  • Überschüssiger Zement verblieb auf der Baustraße
  • Aushub für Luftzufuhr des Kamins und der Erdwärmezuleitung wurde mit irgendwas, aber nicht mit dem notwendigen Material verfüllt und nicht wieder verdichtet
  • beim Verfüllen der Frostschürzen wurde sichtbar unsauber gearbeitet

Um die Fehlstellung der Bewährung zu beheben, wurde durch den Bauleiter Rücksprache mit dem Statiker gehalten. Es scheint sich hier eine Lösung zu finden, es macht jedoch nicht den besten Eindruck auf uns, wenn in der Anfangsphase des Baus solche Probleme auftauchen.

Insgesamt erscheinen die Arbeiten des Rohbauers in einer mäßigen Qualität. Auch die Kritik durch unseren Bausachverständigen wird von den Mitarbeitern der Firma nicht wirklich angenommen (nach dem Motto “alles nicht so schlimm, es baut eigentlich niemand mit Frostschürzen und Bewehrung). Es scheint kein Verständnis dafür da zu sein, dass wir hier einen hohen Geldbetrag investieren und dafür eine angemessene Qualität der Arbeit erwarten. Leider kann hier auch unser Bauleiter die Rohbaufirma nicht angemessen steuern (dazu mehr im nächsten Beitrag).

Daher haben wir uns jetzt auch entschieden, klärende Gespräche auf einer höheren Stufe (Oberbauleiter / Vertriebsleitung) zu suchen.

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